5 Tipps für mehr Achtsamkeit

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1. Beginnen Sie Ihren Tag achtsam

Der Wecker klingelt. Sobald Sie wach sind, kreisen Ihre Gedanken bereits um den anstehenden Arbeitstag, wichtige Termine und zu erledigende Aufgaben. Schieben Sie diese Gedanken für einen Moment bewusst beiseite. Geben Sie Ihrem Körper Zeit, um aufzuwachen. Strecken Sie sich ausgiebig und fühlen Sie, wie Sie langsam wacher werden. Setzen Sie sich auf die Bettkante und atmen Sie bewusst ein und aus. Achten Sie in diesem kurzen Moment auf Ihr Körperempfinden und Ihre Stimmung, bevor Sie aufstehen und Ihren morgendlichen Routinen nachgehen. Diese Übung hilft Ihnen, stressfrei in den Tag zu starten.

 

2. Halten Sie kurz inne

Nehmen Sie sich täglich einen kurzen Augenblick Zeit, um sich nur auf den gegenwärtigen Moment zu konzentrieren. Unterbrechen Sie dabei Ihre aktuelle Tätigkeit und versuchen Sie, Ihre Umgebung bewusst wahrzunehmen – mit allen Sinnen. Achten Sie dabei auch auf Details. Welche Geräusche hören Sie? Welche Gerüche nehmen Sie wahr? Welche Gegenstände befinden sich eigentlich auf Ihrem Schreibtisch? Diese Technik kann helfen, dem Alltagsstress kurzzeitig zu entfliehen.

 

3. Machen Sie bewusste Pausen

Die Mittagspause sollte eigentlich dazu genutzt werden, um von der Arbeit abzuschalten und wieder neue Energien zu gewinnen. Oft verbringt man die Pause aber am Schreibtisch, liest Zeitung oder surft im Internet. Verzichten Sie in Ihrer Mittagspause auf diese Beschäftigungen, denn sie rauben Ihnen Kraft und Energie. Verbringen Sie Ihre Pause lieber im Freien. Gönnen Sie Ihren Gedanken dort etwas Ruhe, indem Sie einfach nur die verschiedenen Eindrücke wirken lassen. Nehmen Sie Ihre Umwelt bewusst und mit allen Sinnen wahr. Sie werden sehen – danach haben Sie wieder viel mehr Energie.

 

4. Konzentrieren Sie sich während des Essens auf Ihre innere Stimme

Ein grundlegender Tipp für mehr Achtsamkeit lautet: Konzentrieren Sie sich nur auf eine Sache. Das heißt beim Essen: Schalten Sie den Fernseher aus, legen Sie Smartphone und Zeitung zur Seite und lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit stattdessen auf das, was sich auf Ihrem Teller befindet. Achten Sie dabei auch auf Ihre innere Stimme. Essen Sie genussvoller und achten Sie auf die unterschiedlichen Geschmäcker und was diese bei Ihnen auslösen. Machen Sie sich bewusst, ob Sie noch Hunger oder lediglich Appetit haben. Oft isst man zu viel, weil es so gut schmeckt oder weil man das Gefühl der Sättigung nicht bemerkt. Danach empfindet man ein unangenehmes Völlegefühl und ist erschöpft und energielos.

 

5. Reflektieren Sie das Erlebte

Führen Sie sich vor dem Schlafengehen noch einmal Ihren Tag vor Augen. Gab es schöne oder auch unangenehme Momente? Rufen Sie sich ins Gedächtnis, wie Sie sich in der jeweiligen Situation gefühlt und verhalten haben. Sinnieren Sie aber nicht darüber, ob Ihre Gefühle oder Ihr Verhalten richtig oder falsch waren. Nehmen Sie es einfach nur zur Kenntnis. Überlegen Sie sich, welche positiven Erlebnisse Ihnen besonders in Erinnerung geblieben sind – seien es unerwartete Überraschungen, interessante Begegnungen oder Dinge, für die Sie dankbar sind. Diese positiven Gedanken helfen auch nach einem stressigen Tag, abzuschalten und entspannt einzuschlafen.