Gesund und fit mit EMS-Training

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Elektromuskelstimulation heißt ein neuer Trend, der derzeit die Fitnessbranche begeistert und mehr und mehr Zulauf findet. Die speziell auf dieses Training ausgelegten Mikrostudios, sog. EMS-Studios, schießen wie Pilze aus dem Boden. Doch was ist EMS-Training eigentlich genau? Und was bringt es? Fragen wie diese wollen wir im Folgenden beantworten!

Was ist EMS-Training?

EMS steht für elektrische Muskelstimulation oder auch Elektromyostimulation und ist ein hochintensives und effektives Ganzkörpertraining. Mit nur 20 Minuten pro Woche ist es außerdem äußerst zeitsparend. Beim EMS-Training stimulieren elektrische Reize die Muskulatur ‒ und zwar alle Muskelgruppen gleichzeitig. Sogar die tiefliegenden Muskeln, die mit einem herkömmlichen Krafttraining schwer zu erreichen sind, werden hier angesprochen. Ergebnisse, für die man sonst monatelang trainieren müsste, sieht und spürt man durch EMS-Training deshalb schon nach kurzer Zeit. Natürlich werden für die elektrischen Impulse nur Niederfrequenzen verwendet, denn diese sind für den Menschen ungefährlich.

EMS sollte man nicht öfter als ein- bis maximal zweimal pro Woche durchführen, denn es beansprucht den Körper sehr stark. Die Regeneration ist deshalb besonders wichtig. Dem Körper sollte eine ausreichende Pause gegönnt werden, vor allem, wenn EMS noch mit anderen Sportarten kombiniert wird.

Wie funktioniert EMS-Training?

Beim EMS-Training wird der Trainierende an das EMS-Gerät angeschlossen, mit dem der Trainer ‒ EMS sollte nur unter fachkundiger Anleitung gemacht werden ‒ dann die Impulse reguliert. Das Gerät kann jede Muskelgruppe einzeln ansteuern, somit wird der komplette Körper trainiert. Damit die elektrischen Impulse die Muskeln erreichen, trägt der Trainierende eine spezielle Funktionskleidung und eine verkabelte Weste mit Elektroden sowie Gurte um die Arme, Beine und Hüfte.

Was bewirkt EMS-Training?

 EMS-Training ist ein äußerst effektives Training, mit dem sich in kürzester Zeit Erfolge erzielen lassen. Dazu gehören:

  • Muskelaufbau
  • Fettreduktion
  • Abnehmen
  • Verbesserung der Fitness
  • Linderung von Rückenschmerzen
  • Bekämpfung von Cellulite
  • Straffung der Haut
  • Lösung von Verspannungen
  • Bekämpfung von muskulären Dysbalancen
  • Anregung des Stoffwechsels

Wer darf kein EMS-Training machen?

Nicht für jeden ist EMS allerdings die geeignete Trainingsmethode. Manche Personen sind sogar ganz vom Training ausgeschlossen, da es schädlich für sie ist. Dazu gehören Menschen mit Herzschrittmachern sowie Erkältungen, Fieber oder einer bakteriellen Infektion. Auch Schwangere dürfen nicht mit Elektromuskelstimulation trainieren. Abgeraten wird zudem Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs- und Tumorerkrankungen, neurologischen Erkrankungen, Diabetes oder Epilepsie. Am besten wird vorher immer ein Arzt konsultiert, um sicherzugehen, dass kein Risiko besteht.

EMS in der Therapie

Elektromuskelstimulation kommt ursprünglich aus der Physiotherapie und wird dort bereits seit vielen Jahren erfolgreich angewandt. Da es eine sehr gelenkschonende Trainingsmethode ist, eignet sie sich besonders für geschwächte Personen und Patienten mit ruhiggestellten Gelenken. Viele Ärzte, Kliniken, Physiotherapeuten und Rehaeinrichtungen wenden EMS an, um nach Operationen oder Verletzungen gezielt die Muskeln wieder aufzubauen oder einen Muskelschwund zu verhindern.

 

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit EMS-TRAINING.de, dem größten Portal rund um die beliebte Trainingsmethode. Dort können Sie auch ein EMS-Studio direkt in Ihrer Nähe finden und einen Termin für ein Probetraining vereinbaren, falls Sie EMS auch einmal testen möchten!

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