Rückenschmerzen wegen einer zu harten Matratze – Symptome und was dagegen hilft

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In Deutschland sind Rückenschmerzen ein weit verbreitetes Problem. Dahinter können unterschiedliche Auslöser stecken. Oftmals findet sich als Verursacher aber ein ergonomisches Problem, welches sich auf die Gesundheit und den Körper auswirkt. Dies ist auch bei einer zu harten Matratze der Fall. Hier erfahren Sie, wie Sie eine zu harte Matratze identifizieren und Abhilfe schaffen.

Woran lässt sich eine zu harte Matratze erkennen?

Die ideale Matratze stützt Ihren Körper optimal und möglichst punktgenau. Dazu gehört ein gewisser Druck, der vom jeweiligen Härtegrad der Matratze abhängt. Ist sie zu hart, liegt der Rücken gerade auf. Das führt zu einer unnatürlichen Krümmung der Wirbelsäule und damit zu einer dauerhaften Belastung.

Ist die Matratze zu hart, fällt dies unmittelbar nach dem Aufstehen auf. (Druck)schmerzen in den Schultern, im Rücken, der Hüfte und den Beinen können Anzeichen dafür sein. Oder auch das Gefühl, sich nach dem Schlaf nicht richtig bewegen zu können, was oft dazu führt, dass wir eine Schonhaltung einnehmen. Auch Muskelverspannungen und Kopfschmerzen können eine Folge dessen sein. Möglicherweise führen diese Faktoren sogar dazu, dass Sie aufgrund der Schmerzen bereits frühzeitig wach werden oder Ihr Schlaf insgesamt unruhig ausfällt.

Sollte die Matratze tatsächlich zu hart sein, entstehen durch den zu hohen Druck zudem Druckpunkte. Diese sind einerseits schmerzhaft und können andererseits dazu führen, dass Arme, Hände oder Beine einschlafen.

Welche Probleme können durch eine zu harte Matratze entstehen?

Welche Schmerzen eintreten und in welchem Umfang sie sich bemerkbar machen, hängt neben der zu harten Matratze von der Schlafposition ab. Bei Seitenschläfern sind zum Beispiel Hüftschmerzen verbreitet. Denn in dieser Position ruht etwa die Hälfte des Körpergewichts auf der Hüfte. Bauchschläfer:innen bekommen aufgrund des Kopf-, Nacken und Schulterbereichs, sowie des Beckenbereichs Probleme. Denn in dieser Position lagern diese Körperpartien bei einer zu harten Matratze zu weit oben. Infolgedessen biegt sich die Wirbelsäule unnatürlich durch, mit einer besonderen Belastung der Rückenmitte. Es entsteht das typische Hohlkreuz. Bei Rückenschläfern/ Rückenschläferinnen werden die Schultern, der Nacken und insgesamt der Rücken strapaziert.

Zusätzlich können sich dauerhafte Verformungen der Wirbelsäule und Bandscheibenvorfälle ergeben. Auch Wirbelschäden und chronische Rückenschmerzen zählen zu den möglichen Konsequenzen.

Neben den möglichen physikalischen Folgen sind potenzielle psychische Belastungen nicht zu unterschätzen und imstande, Rückenschmerzen zu verursachen. Durch den gestörten Schlaf und die ungesunde Belastung, fehlen die wichtigen Entspannungsphasen. Dies kann den Stress erhöhen und allgemein zu einer vermehrten Reizbarkeit führen.

Was hilft gegen eine zu harte Matratze und die Rückenschmerzen?

Eine rasche Abhilfe bei Rückenschmerzen, die auf eine zu harte Matratze zurückzuführen sind, bietet ein Topper. Er führt dazu, Ihre Schlafunterlage insgesamt weicher und punktelastischer zu machen. Diese Anpassung ermöglicht es Ihnen, den Topper ebenso für ein Boxspringbett oder verschiedene Matratzen zu verwenden.

Der im Topper enthaltene Kern aus einem Schaumstoff passt sich Ihrem Körper individuell an. Die hohe Punktelastizität bedeutet, dass er dort nachgibt, wo es erforderlich ist. Dadurch entlastet er den gesamten Körper und sorgt speziell für eine orthopädische Druckentlastung der Wirbelsäule. Das gelingt unabhängig davon, ob Sie auf dem Rücken, der Seite oder dem Bauch schlafen. Auch bei einem Wechsel der Schlafposition passt sich der Topper an diese an. Dadurch hilft er, Verspannungen und Rückenschmerzen entgegenzuwirken.

Neben der Anschaffung eines Toppers ist es wichtig, dass Sie mögliche gesundheitliche Ursachen ärztlich abklären lassen. Denn nur, wenn Sie den konkreten Auslöser Ihrer Rückenschmerzen kennen, lässt sich aktiv dagegen vorgehen. Damit beugen Sie auch Folgeproblemen wie beispielsweise einem chronischen Rückenleiden vor.

Wichtig: Wenn sich die Anzeichen verdichten, dass Ihre Matratze zu hart ist, warten Sie nicht auf einen "Gewöhnungseffekt". Dieser tritt nicht ein und Sie begünstigen lediglich Schmerzen, mögliche (dauerhafte) Fehlhaltungen sowie weitere gesundheitliche Probleme.