Kniebeschwerden im Alter schränken die Mobilität ein

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Viele ältere Menschen fühlen sich geistig noch fit. Leider macht aber der Körper nicht mehr so mit, wie es sich viele wünschen. Zu den häufigsten Diagnosen gehört Arthrose. Schon Jahre zuvor merken die Betroffenen Gelenkschmerzen. Viele versuchen mit Salben und anderen Präparaten dagegen vorzugehen. Erst wenn es besonders schmerzhaft wird, ist der Gang zum Arzt unausweichlich. Die erste Adresse ist hierbei der Hausarzt, der nach einer Anamnese die Ursache feststellt. Vielfach erfolgt auch gleich eine Überweisung zu einem Facharzt, sprich Orthopäden. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass die Betroffenen mit körperlichen Einschränkungen leben müssen. Bereits einfache Bewegungen werden dann schnell zur Qual.

Woran erkennt man eine Arthrose?

Arthrose ist eine recht tückische Krankheit, die über viele Jahre gar nicht beachtet wird. Die ersten Anzeichen machen sich bei auftretenden Gelenkschmerzen bei höherer Belastung bemerkbar. Charakteristisch sind aber auch die sogenannten Anlaufschmerzen. Bei einer anfänglichen Belastung schmerzen die Gelenke stark, jedoch nehmen diese im weiteren Verlauf wieder ab. Weltweit gehört Arthrose zu einem Altersleiden. Hierzulande ist diese Krankheit weit verbreitet, wobei mehr als die Hälfte aller Betroffenen über 65 Jahre alt sind. Bei den Menschen über 80 Jahre nimmt die Krankheit sogar mehr als 80 % ein.

Ursachen gibt es viele. Durch bestehendes Übergewicht können beispielsweise die Gelenke überbelastet werden. Aber auch eine unnatürliche Körperhaltung führt dazu, dass die Gelenke fehlbelastet werden. Leistungssportler leiden im Alter unter Arthrose, da sie ihrem Körper in der Jugend zu viel zugemutet haben. Es gibt aber auch vererbbare Gründe, wie zum Beispiel eine zu kleine Kniescheibe, X- oder O-Beine. Ein höheres Risiko besteht nach einer Knorpelprellung. Ebenso führt zu wenig Bewegung ebenfalls zu Arthrose, da hier die Gelenkschmiere nicht mehr im vollen Umfang vorhanden ist.

Hilfen bei Arthrose

Arthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung, die auch als Gelenkabnutzung bekannt ist. Meist ist die Gelenkschmiere zwischen den Gelenkknochen verbraucht und bildet sich nicht neu nach, sodass es dort zu einer mechanischen Reibung und Abnutzung kommt. Eine vollständige Regeneration ist leider nicht gegeben. Im schlimmsten Fall werden sogenannte Endoprothesen eingesetzt. Diese gibt es insbesondere für Hüftgelenke, aber auch in besonderer Form für Kniegelenke.

Wer unter Arthrose in den Knien leidet, der sollte sein Schuhwerk überdenken. Einfache Schuhe führen bei jedem Schritt zu einer argen Erschütterung, die direkt auf die Kniegelenke geht. Eigentlich nimmt das Fußgewölbe beim Gehen diese Erschütterungen auf und fungieren quasi als Stoßdämpfer. Betroffene sollten daher spezielle Schuhe tragen, die mit weichen, dicken Absätzen versehen sind. Gepufferte Sportschuhe bilden hier eine gute Alternative. Es gibt aber auch orthopädisches Schuhwerk, welches genau auf den jeweiligen Fuß ausgerichtet ist. Hier kommt dann wieder eine genaue Vermessung durch den Orthopäden ins Spiel.

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Patienten mit Arthrose wird empfohlen, sich einer gezielten Bewegungstherapie zuzuwenden. Physiotherapeuten können hier maßgeschneiderte Übungen aufzeigen. Durch mehr Bewegung werden die angegriffenen Gelenkoberflächen wieder geschmeidiger. Zudem produziert der Körper bei Bewegung auch wieder neue Gelenkschmiere. Ebenfalls werden die Muskeln gestärkt, sodass das Gangsystem eine höhere Stabilität erhält. Durch diese Maßnahmen lässt sich ein Verschleiß zwar nicht zurückbauen, jedoch bleiben die Patienten mobiler und schmerzfreier.

Wie entsteht eine Arthrose?

Eine Arthrose entsteht meist dadurch, dass der Gelenkknorpel abgebaut wird. Die geschädigten Knorpelzellen setzen bestimmte Enzyme frei, wobei weitere Knorpelbestandteile abgebaut werden. Bei Belastung können Risse in der Knorpelschicht entstehen. Mit jeder Bewegung erfolgt quasi ein Abrieb, wobei Detritus bzw. Abriebpartikel entstehen. Diese schränken die Beweglichkeit weiter ein.

Wenn die Abriebpartikel zu einer Entzündung der Gelenkinnenhaut führen, spricht man von einer Arthritis. Auch hierbei werden wieder die schädlichen Enzyme freigesetzt, die den Knorpel noch weiter schädigen. Ist der Schaden sehr weit fortgeschritten, kann dies sogar zu einer Gelenkversteifung führen.

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