Delikatesse Fisch - wertvoll für die Gesundheit

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Im Norden trifft man ihn ständig, im Süden vor allem freitags: Fisch auf dem Teller. So vielseitig wie die Fische selbst, sind auch die Zubereitungsmöglichkeiten. Ob roh, geräuchert, gebraten oder gesalzen – Fisch schmeckt und ist außerdem sehr gesund.

Fische enthalten wertvolle Nährstoffe

Wie gesund Fisch tatsächlich ist, beweist ein Blick auf die Nährstoffe, die viele Fische mit sich bringen.

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Fisch gilt als essenzielle Quelle von Omega-3-Fettsäuren, da diese nur schwer über (pflanzliche) Alternativen aufgenommen werden können. Sowohl das Nervensystem, als auch der Blutdruck und die Sehkraft profitieren davon. Für Schwangere spielen sie ebenfalls eine große Rolle, da sie wichtig für die Reifung und Entwicklung des ungeborenen Kindes sind. Der Fettgehalt der Fische schwankt jedoch. Je nachdem wie alt der Fisch oder welcher Art er angehört, enthält er mehr oder weniger davon. Besonders viel davon können Lachs, Sardellen, Sardinen, Hering, Makrele und Forelle aufweisen.

Fischeiweiß unterstützt den Körper beim Muskelaufbau und ist gleichzeitig der Geheimtipp für alle, die Gewicht verlieren wollen: Da diese Sorte Eiweiß leicht verdaulich und sättigend ist, ergänzt magerer Fisch wie Rotbarsch die Ernährung ideal.

Vitamin D stärkt das Immunsystem und ist wichtig für Kinder im Wachstum. Makrele, Lachs, Hering oder Sardinen sind besonders fettreich und daher gut als Vitamin D Lieferanten geeignet. Selen und Jod unterstützen die Schilddrüse. Den Jodbedarf einer Woche zu decken, ist mit Seefisch am einfachsten. Zwei Portionen enthalten etwa ein Viertel davon.

Übrigens: Es gibt kaum Unterschiede zwischen frischem, gefrorenem oder Konservenfisch. Es gehen kaum Nährstoffe durch die Schockfrostung oder Konservierungsvorgänge verloren.

 

 

 

 

 

Lebensmittelsicherheit bei frischem Fisch

Fisch ist ein leicht verderbliches Lebensmittel. Wer frischen Fisch kaufen möchte, sollte sich daher mit den Merkmalen auskennen.

  • Die Augen müssen klar, durchsichtig und prall aussehen
  • Die Kiemen müssen eine hellrote Farbe haben
  • Die Haut muss glänzen und die Schleimschicht klar sein
  • Für Filet gilt: die Muskelsegmente müssen eng beieinander liegen und nicht auseinanderfallen
  • Der Fisch sollte nach Meer und nicht „fischig“ riechen
  • Drücken Sie auf das Fleisch sollte es elastisch sein und keine Delle zurückbleiben

Nicht in allen Geschäften erhalten Sie die Möglichkeit diese Merkmale der Qualität vor dem Kauf zu prüfen. Kaufen Sie daher vor allem dort ein, wo Sie sich kompetent beraten fühlen und dem Händler vertrauen.

Tipps für die Zubereitung und Lagerung

Frischer Fisch sollte innerhalb von zwei Tagen verzehrt werden. Soll er länger aufbewahrt werden, empfiehlt es sich, ihn erst zu reinigen und dann einzufrieren. So ist er, je nach Sorte, zwischen einem und acht Monaten haltbar.

Meist wird der Fisch bereits vor dem Verkauf ausgenommen. Er sollte mit wenig kaltem Wasser gewaschen und anschließend mit einem frischen Tuch abgetrocknet werden. Früher wurde Zitronensaft verwendet, um einerseits den Fischgeruch zu binden und andererseits den Geschmack abzurunden. In der Regel wird das dank hoher Qualität heute hinfällig. Gefrostete oder Süßwasserfische sind davon ohnehin ausgenommen. Salzen entzieht dem Bindegewebe Wasser und macht das Fischfleisch trockener. Es sollte daher erst kurz vor der Zubereitung vorgenommen werden.

Zu den beliebten Zubereitungsmethoden zählen Kochen, Dünsten, Braten, Pochieren und natürlich Grillen. Gewürze wie Basilikum, Dill, Senf oder Ingwer verleihen dem Fisch eine besondere Note.

Schadstoffe in Fischen

Meeresfische sind zum Teil mit Schadstoffen wie Schwermetallen belastet. In Raubfischen reichert sich etwa Methylquecksilber an, weshalb das Bundesinstitut für Risikobewertung Schwangeren und Stillenden vom Verzehr von Thunfisch abrät. Fische aus Aquakulturen werden häufig mit Antibiotika behandelt und zumindest teilweise mit Fischmehl aus Wildfischen gefüttert. Das führt ebenfalls zu einer Schadstoffbelastung. Das Bundeszentrum für Ernährung betont, dass die in handelsüblichem Fisch enthaltenen Schadstoffe weit unterhalb der zulässigen Höchstmenge lägen. Lediglich Fänge aus Flüssen oder Binnengewässern überschritten demnach diese Grenzen.