5 Tipps gegen Heiserkeit

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Wer viel und laut reden muss – zum Beispiel als Lehrer –, kämpft immer wieder mit demselben Problem: Heiserkeit. Doch neben Überbelastung können auch Erkältungen, Rauchen oder Kehlkopferkrankungen der Stimme den Garaus machen. Die Stimmbänder oder Stimmlippen schwellen an und sind in ihrer Bewegung eingeschränkt, die Stimme bekommt den typisch heiseren Klang. Unsere fünf Tipps gegen Heiserkeit helfen Ihrer Stimme schnell wieder auf die Beine.

Wärme

Ein kuscheliger Schal, wollene Strümpfe und am besten noch die heimische Bettdecke: Wohlige Wärme ist in den kühlen Jahreszeiten nicht nur sehr angenehm, sie unterstützt auch das Immunsystem. Warme Körperregionen werden stärker durchblutet und bieten damit den körpereigenen Abwehrmechanismen eine größere Angriffsfläche.

Schonen

Nur mit einer kleinen Verschnaufpause hat die Stimme eine Chance, sich vollständig zu erholen. Wer trotzdem weiter spricht, riskiert seine Stimmbänder  und –lippen dauerhaft zu verletzen. Ist die Heiserkeit krankheitsbedingt, kann sich die Entzündung im Hals verschlimmern. Besser ist es also für eine Weile den Mund zu halten, bis Besserung eintritt. Achtung: Flüstern eignet sich nicht als Alternative zum Sprechen – denn dann müssen die Stimmbänder noch mehr arbeiten.

Gurgeln

Zum Gurgeln bei Halsbeschwerden eignet sich Salbei-Tee besonders gut. Dazu zwei Teebeutel – oder zwei Löffel Salbei – mit kochendem Wasser übergießen und ziehen lassen. Den lauwarmen Tee dann nicht trinken, sondern gurgeln, um die Schleimhäute nicht auszutrocknen. Das löst den Schleim und wirkt desinfizierend.

Wickel

Gewärmte Wickel mit Zwiebeln oder Quark helfen doppelt: Sie erzeugen und speichern Wärme im Halsbereich, die Viren und Bakterien an der Ausbreitung hindert. Der Bonuseffekt: Dann geht es auch den begleitenden Halsschmerzen an den Kragen.

Sprechtraining

Ist die Heiserkeit nicht durch eine Erkrankung, sondern durch starke Beanspruchung der Stimme bedingt, steht für die Betroffenen auch die Prophylaxe im Vordergrund. Helfen kann dabei ein Sprechtraining, zum Beispiel bei einem Logopäden. Er vermittelt vorbeugende Übungen, trainiert die Leistungsfähigkeit des Stimmapparats und die richtige Körperhaltung.

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