PECH für die Heilung - Erste Hilfe bei Sportverletzungen

Eine Person, die sich an das Knie hält und Schmerzen hat, während sie auf einem Pfad im Freien steht. Die Person trägt eine Uhr und Shorts, und im Hintergrund ist ein sonniger Tag zu sehen. Erste Hilfe bei Sportverletzungen - die PECH-Regel

Sie haben sich in letzter Zeit beim Sport verletzt? Dann ist PECH für Sie nichts neues. Dabei handelt es sich aber nicht um die unglückliche Fügung oder die schwarze teerartige Masse. Denn die PECH-Regel ist eine bekannte und oft angewendete Erste-Hilfe-Maßnahme bei Sportlern. Wofür genau die Abkürzung steht, erfahren Sie in diesem Artikel.

Das ist die PECH-Regel

Die meisten Sportverletzungen ähneln sich in der Art, wie sie behandelt werden. Daher gibt es die PECH-Regel, die die grundlegenden Schritte der Erstversorgung beinhaltet und als Merksatz dienen kann. Die Buchstaben der PECH-Regel sind sowohl die Abkürzung der einzelnen Maßnahmen, als auch die Reihenfolge, in der diese angewendet werden.

PECH als Kurzform steht für:

P wie Pause

Alle Belastungen und sportlichen Aktivitäten sollten sofort beendet werden.

E wie Eis

Die betroffene Körperstelle sollte großflächig abgekühlt werden. Dafür gibt es verschiedene Methoden:

  • Kalter Wasserstrahl
  • Eispackungen
  • Feucht-kalte Umschläge

Bei der Kühlung sollten Sie darauf achten, nach etwa 10 Minuten eine kurze Pause einzulegen. So kann die Kälte zum einen in tiefere Gewebeschichten vordringen, zum anderen können durch regelmäßige Pausen mögliche Gewebeschäden verhindert werden.

C wie Compression

Zusammen mit der Kühlung sollte Druck auf den verletzten Bereich ausgeübt werden. Dadurch soll eine übermäßig starke Schwellung verhindern. Im besten Fall legen Sie einen Druckverband an, damit zusätzlich eine Stauung des Blutes verhindert werden kann.

H wie Hochlagern

Mit der Hochlagerung des verletzten Beines oder Armes wird der Rückfluss von Blut gefördert und gleichzeitig ein neuer Blutzustrom gehemmt. Durch diese Maßnahme, welche 24 – 48 Stunden anhalten sollte, kann einer weiteren Schwellung vorgebeugt werden.

Anwendungsbereiche der PECH-Regel

Die PECH-Regel wird als Erstversorgungsmaßnahme bei vielen verschiedenen Sportverletzungen angewendet. Dazu gehören:

  • Muskelüberdehnung
  • Muskelzerrung
  • Muskelfaserriss
  • Prellungen und Quetschungen des Muskels
  • Verstauchungen
  • Verrenkungen

Hier bietet sie eine wirksame Soforthilfe, bis Sie die Möglichkeit haben von einem Arzt genauer untersucht zu werden.

Auch wenn die PECH-Regel bei Muskel- und Gelenksverletzungen empfohlen wird, sollte bei Muskelkrämpfen auf die Schritte E und C verzichtet werden. Besonders Kälte wird von Medizinern nicht zur Behandlung von Krämpfen empfohlen. Pause und Hochlegen können dagegen bei der Linderung der Schmerzen beitragen.

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