Lidstraffung ohne OP - für einen frischen und strahlenden Blick

Eine Lidstraffung mit dem Plasma Pen kann eine echte Alternative zur herkömmlichen Operation sein. Eine Lidstraffung mit dem Plasma Pen kann eine echte Alternative zur herkömmlichen Operation sein. | © Syda Productions - stock.adobe.com

Im Laufe des Lebens lässt die Spannkraft der Haut nach. Gerade die Hautpartie rund um das Auge ist sehr empfindlich, da die Haut sehr dünn und somit anfälliger für Elastizitätsverlust ist. So kann es leicht zu Faltenbildung oder auch zur Erschlaffung der Augenlider kommen. Dies führt oft zu einen müden und traurigen Blick, was sich für die Betroffenen zu einem echten Leidensdruck entwickeln kann. 

Eine  Operation der Augenlider kommt jedoch für viele Patienten und Patientinnen nicht in Frage, da es sich gleich um einen größeren, chirurgischen Eingriff handelt.

Plasma: Alternative zur Lidstraffung mit OP

Bei einer neuen, sanften und völlig narbenfreien Methode der Lidstraffung wird mit Plasma gearbeitet.

Mithilfe des Plasmas wird elektrische Energie erzeugt, die das Gewebe stimuliert. Das erzeugt auf der Hautoberfläche winzige Mikrowunden. Durch diese Mikrowunden regeneriert sich die Haut mittels der natürlichen Wundheilung und wird dadurch sichtbar gestrafft.

Was ist Plasma?

Der Begriff Plasma kommt aus dem griechischen und lässt sich mit „Gebilde“ übersetzen. Plasma wird häufig auch als der vierte Aggregatzustand von Teilchen beschrieben, da es mit Hilfe von Energiezufuhr aus dem gasförmigen Aggregatszustand erzeugt werden kann (Fest, Flüssig, Gas, Plasma).  Ein Teil unseres Weltalls befindet sich im Plasmazustand, ebenso wie die Sonne und viele strahlende Sterne. Auf der Erde kommt natürliches Plasma in der Ionosphäre (Nordlichter) und in Blitzen bei Gewitter vor.

Da das Medium Plasma nur geringe Energie entlädt und sterilisierende Eigenschaften besitzt, heilen die behandelten Hautstellen sehr schnell und ohne Komplikationen ab.  So kann die überschüssige Haut in der Augenpartie sehr präzise reduziert werden.

Die Behandlung stellt kein Risiko für das Auge dar, die Nebenwirkungen sind sehr gering. Sie bleiben auch während der Abheilungsphase gesellschafts- und arbeitsfähig. Die Behandlung kann ambulant durchgeführt werden. Es wird nur eine lokale Betäubungscreme benötigt.

Wann ist das Ergebnis der Behandlung sichtbar?

Die ersten sichtbaren Ergebnisse werden meist schon bei der ersten Behandlung erzielt. Bei Bedarf kann die Behandlung jederzeit wiederholt werden.

In manchen Fällen kann es zu einer Schwellung innerhalb der ersten 3 – 5 Tage nach der Plasmabehandlung kommen, bei der sich Krusten bilden. Nachdem diese abgefallen sind, ist an den behandelten Stellen eine neue, regenerierte, meist rosafarbene Hautschicht erkennbar.

Wie funktioniert die Behandlung mit dem Plasma-Pen?

Die Plasma-Methode nutzt die Ionisierung der uns umgebenden Luft, speziell der Bestandteile Sauerstoff und Stickstoff. 
Das entstehende Plasma sublimiert die obersten Hautschichten, ohne die Dermis zu schädigen. Das bedeutet, dass Teile der Haut vom Plasma-Pen „verdampft“ werden. Gleichzeitig werden dabei vorhandene Keime abgetötet. Dies ermöglicht eine schnelle Heilung ohne Narbenbildung oder Infektion.

Das Ergebnis ist schließlich ein frischer, strahlender und wacher Blick.

Weitere Informationen:

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:
Nahaufnahme der Beine einer stehenden Frau von hinten mit deutlich vergrößerten Oberschenkeln und Waden. Das Bild veranschaulicht mögliche körperliche Anzeichen eines Lipödems.

Aktualisiert am: 21.10.2026

Welche Symptome sprechen für ein Lipödem? Typische Warnzeichen an Beinen und Armen, die Grenzen des Kneiftests und wichtige Schritte zur Abklärung.

Frau während einer kosmetischen Laserbehandlung im Gesicht. Eine Fachkraft führt ein Lasergerät über die Wangenpartie, während die Patientin mit geschlossenen Augen auf einer Behandlungsliege liegt.

Aktualisiert am: 13.10.2026

Laserbehandlung im Gesicht: Was ist vor dem Termin wichtig? Informieren Sie sich über geeignete Verfahren, mögliche Risiken, Hautreaktionen & Nachsorge.

Illustration eines orangefarbenen Gehirns auf der linken Seite und eines verdrehten Darms auf der rechten Seite, verbunden durch Pfeile, die den wechselseitigen Einfluss darstellen. Im Hintergrund sind schematische Verbindungen von Molekülen zu sehen.

Aktualisiert am: 02.10.2026

Schon lange wissen wir: Die einzelnen Systeme in unserem Körper arbeiten alle zusammen und beeinflussen sich so gegenseitig. Neu im Fokus der Wissenschaft sind Darm, Gehirn und die unzähligen kleinen Bakterien, die in uns leben.