Herzgesund Arbeiten: Wenig Stress, viel Bewegung

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Was soll Ihrem Herzen bei einem Tag im Büro schon passieren? Tatsächlich ist die Unfallgefahr bei Bürotätigkeiten eher gering, dennoch kann das Sitzen vor dem Computer oder die Arbeit im allgemeinem Ihrem Herzen schaden. Um Herzerkrankungen vorzubeugen, sollten Sie deshalb einige Dinge beachten:

Langes Sitzen ist schlecht für das Herz

Die meisten Deutschen arbeiten heute am Schreibtisch. Eigentlich ist der menschliche Körper aber auf viel Bewegung an der frischen Luft ausgelegt. Unser Alltag kann deshalb viele negative Auswirkungen haben, auch für das Herz.

Durch das lange Sitzen entwickeln wir nicht nur häufig Übergewicht, der wichtigste Muskel in Ihrem Körper wird auch wenig gefordert oder trainiert. Folgende fünf Tipps sollten Sie deshalb unbedingt beachten:

  1. Gönnen Sie sich hin und wieder (Bewegungs-)Pausen
  2. Stehen Sie regelmäßig auf und gehen Sie ein paar Schritte
  3. Achten Sie auch in der Arbeit auf eine herzgesunde Ernährung
  4. Nutzen Sie Ihre Freizeit für Sport
  5. Bauen Sie am besten schon am Arbeitsweg Bewegung ein, z. B. eine Haltestelle früher aussteigen, mit dem Fahrrad fahren, weiter weg parken

Stress vermeiden für ein gesundes Herz

Stress und Anspannung gehören zum Leben dazu. Auf die relativ kurzen Phasen sollte allerdings immer Entspannung folgen. Denn um die anstrengende Situation zu meistern, schüttet Ihr Körper mehr Insulin aus, der Herzschlag wird schneller und der Blutdruck steigt. Auf Dauer kann das Ihrem Herzen schaden.

An einem besonders stressigen Tag oder sogar nach einer längeren Phase der Anspannung sollten Sie deshalb auf entspannenden Ausgleich achten. Dieser sieht von Mensch zu Mensch unterschiedlich aus. Der eine relaxt vielleicht bei einem Treffen mit Freunden und Verwandten oder beim Sport, der andere liest lieber ein Buch oder zieht sich zurück. Dennoch haben sich einige Techniken bewährt, um Stress sinnvoll abzubauen:

  1. Nehmen Sie in stressigen Situationen die Vogelperspektive ein
    Sind sie etwa zu spät losgefahren, kommen Sie vermutlich auch nicht früher an, wenn Sie angespannt und ungeduldig werden.

  2. Planen Sie bewusst schöne Dinge in Ihrem Alltag
    Abends erschöpft vor dem Fernseher liegen, ist meist nicht so entspannend, wie Sie glauben. Stattdessen sollten Sie in Ihrer Freizeit bewusst etwas machen, was Ihnen Spaß macht.

  3. Suchen Sie nach den Stressursachen und versuchen Sie diese zu beheben
    Ist der Zeitplan zum Beispiel zu eng, könnten Sie um Hilfe bieten oder ihn anpassen.

  4. Machen Sie zwischendurch Entspannungsübungen, etwa progressive Muskelentspannung oder eine Atemübung.

  5. Schließen Sie abends bewusst mit dem Tag ab
    Dafür können Sie sich etwa an drei gute Dinge erinnern, die Abläufe noch mal Revue passieren lassen oder auch eine To-do-Liste für den nächsten Tag erstellen.