Große Preisunterschiede bei privaten Krankenversicherungen

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Nicht immer ist eine gesetzliche Krankenversicherung die einzige Option - wer ein bestimmtes Bruttojahresgehalt übersteigt oder selbstständig ist, kann sich in der Regel selbst aussuchen, ob er gesetzlich oder privat versichert sein möchte. Während viele die Vorteile einer privaten Krankenversicherung wie etwa eine bessere und schnellere Versorgung für sich nutzen wollen, sind andere wiederum abgeschreckt. Immerhin gilt eine solche Versicherung als besonders teuer, so dass sich nicht jeder diesen Luxus leisten kann. Das muss jedoch nicht zwangsläufig sein. Immerhin gibt es auch hier große Preisunterschiede. Wer sich vorher informiert und verschiedene Anbieter miteinander vergleicht, muss dabei nicht unbedingt tiefer in die Tasche greifen, als tatsächlich notwendig.

Vergleichsportale im Netz helfen dabei, das passende Angebot zu finden

Grundsätzlich ist es sinnvoll, so früh wie möglich in eine private Krankenversicherung zu wechseln, sofern grundsätzlich das Interesse daran besteht, privat versichert zu sein. Je älter und kranker eine Person ist, desto mehr ärztliche Behandlungen nimmt diese in den meisten Fällen auch in Anspruch - je mehr Behandlungen notwendig, umso höher sind dabei auch die Beiträge. Natürlich spielen jedoch nicht nur Alter und Gesundheitszustand sowie Vorerkrankungen eine Rolle. Auch die gewünschten Leistungen sind hier von Bedeutung. Wer jung und fit ist, kann hierbei allerdings weitaus weniger bezahlen, als es bei einer gesetzlichen Krankenversicherung der Fall ist. Die Preise verschiedener Versicherungen miteinander zu vergleichen, kann sich also im wahrsten Sinne des Wortes auszahlen. Wer keine Lust hat, diesbezüglich in einen Versicherungsberater zu investieren, kann mittlerweile auf Vergleiche im Netz zugreifen und auf diese Weise unkompliziert, einfach und schnell ein für sich passendes Angebot finden.

Häufig ist eine private Krankenversicherung die günstigste Wahl

Während Selbstständige, die sich privat versichern lassen wollen, in der Regel einen weitaus höheren Beitrag bezahlen müssen, kommen vor allen Dingen Beamte, Studierende aber auch Kinder hierbei besonders günstig weg. Zu beachten ist allerdings, dass Kinder und Ehepartner von privat Versicherten auch eigenständig versichert werden und damit ebenfalls Beiträge bezahlen müssen. Dies ist bei gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht der Fall. Selbstständige bezahlen bei privaten Krankenversicherungen meist mindestens 300 Euro monatlich - Angestellte zahlen in vielen Fällen um die Hundert Euro weniger. Vielverdiener mit einem Monatsgehalt von 4.837,50 Euro oder mehr bezahlen bei gesetzlichen Krankenkassen den Höchstbeitrag von 769,16 Euro pro Monat.

In die private Krankenversicherung zu wechseln, kann in solchen Fällen nicht nur dabei helfen, eine Menge Geld einzusparen, sondern auch dafür sorgen, eine deutlich bessere Gesundheitsversorgung zu genießen. Wie es auch bei gesetzlichen Krankenversicherungen der Fall ist, ist die Auswahl hier groß. Verschiedene Anbieter miteinander zu vergleichen und die Beiträge mithilfe eines Online-Rechners auszurechnen, ist sinnvoll. Zwar ist ein Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung in der Regel schnell vollzogen, ein Rückwechsel gestaltet sich dafür in der Regel wiederum schwer - vor allem dann, wenn dieser erst mit zunehmendem Alter angegangen wird. Sich schon vorher bewusst zu werden, welches Angebot das passende ist und nach Möglichkeit bis an das Lebensende die beste Option bleibt, ist also die beste Wahl.

 

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