Aus der Heilpflanze graubehaarte Zistrose kann der Cystus Pandalis®-Extrakt gewonnen werden, der als Arzneimittel gegen Grippe und grippale Infekte eingesetzt wird. (© Janjana / Fotolia)
Horst Boss

Horst Boss

Heilpraktiker / Schmerztherapeut

Praxisschwerpunkte: Immunmodulation (Magen/Darm, Allergien, Ulcus cruris/offene Beine, Immunsystem, begleitend Krebs), Stoffwechselerkrankungen (Diabetes I und II, Hypercholesterinämie/hohe Cholesterinwerte, Hyperurikämie/Gicht), Schmerztherapie, Osteoporose. Boss ist außerdem als renommierter Medizinjournalist tätig.

Aus der Heilpflanze graubehaarte Zistrose kann der Cystus Pandalis®-Extrakt gewonnen werden, der als Arzneimittel gegen Grippe und grippale Infekte eingesetzt wird. (© Janjana / Fotolia)

Grippeschutz mit CYSTUS PANDALIS®

Die Infektion mit Influenzaviren stellt auch heutzutage immer noch eine große Gefahr für Mensch und Tier dar. Prominente Beispiele wie die Schweine- oder Vogelgrippe zeigen, dass ein großer Bedarf an antiviralen Medikamenten zur Prophylaxe und Therapie besteht. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfiehlt deshalb in ihrer Agenda schon lange, Produkte natürlichen Ursprungs für Medikamente zu verwenden. Allerdings wird auf einen möglichst geringen Ressourcenverbrauch hingewiesen, einfach um die Natur zu schonen.

Nicht immer müssen grippale Infekte und Grippe mit chemisch synthetischen Medikamenten behandelt werden. Naturheilkundliche Präparate können oft ähnlich gut helfen, und das meist ohne Nebenwirkungen. So auch CYSTUS PANDALIS®. ÄRZTE.DE EXPERTE Heilpraktiker und Medizinjournalist Horst Boss erklärt die Wirkung und Anwendung des Mittels, welches aus dem Extrakt einer ganz bestimmten Unterart der graubehaarten Zistrose gewonnen wird, der Cistus incanus L. Pandalis.

Grippalen Infekten und Grippe vorbeugen mit CYSTUS PANDALIS®

Wer Infekten in der kalten Jahreszeit möglichst entgehen will, sollte die Naturheilkunde nicht außer Acht lassen. Eine hervorragende Alternative zur Schulmedizin sind CYSTUS PANDALIS®-Lutschtabletten. Dieser Zistrosen-Extrakt wird aus einer ganz speziellen Unterart der graubehaarten Zistrose gewonnen. Dr. Georgios Pandalis hat diese Heilpflanze wiederentdeckt und an renommierten Universitäten und Fachlabors erforscht. Das Arzneimittel enthält den Cystus Pandalis®-Extrakt, der dem Cystus052®-Extrakt entspricht.

Studien konnten zeigen, dass der antivirale Effekt der graubehaarten Zistrose, je nach Virusart, bis zu einhundertmal stärker ist, als der des Neuraminidasehemmer Tamiflu®, einem Grippemittel mit dem Wirkstoff Oseltamivir (Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Oliver Planz, früher Friedrich-Löffler-Institut, heute Universität Tübingen - in Zusammenarbeit mit Prof. Stephan Ludwig, Westfälische Wilhelms-Universität Münster). Dass der Extrakt dieser ganz speziellen Zistrosenart eine breite antivirale Wirkung hat, zeigt auch die Studie des renommierten Helmholtz-Zentrum, München.

Anwendung

Die Lutschtabletten sind mittlerweile sogar als Arzneimittel in allen Apotheken erhältlich. Sie werden idealerweise vorbeugend, aber auch bei bereits laufenden, akuten grippalen Infekten, angewendet. Durchweg alle - und sowieso chronisch Kranke – können von der vorbeugenden Wirkung der CYSTUS PANDALIS®-Lutschtabletten profitieren. Denn jeder Infekt kann für chronisch kranke Menschen oft fatale gesundheitliche Folgen nach sich ziehen.

Wichtig ist, die Tabletten langsam zu lutschen, denn nur so kann sich ein Erreger-abweisender Schutzfilm auf der Schleimhaut bilden. Dieser Schutz kann etwa drei bis vier Stunden anhalten, sofern zwischendurch nicht gegessen oder getrunken wird. Ansonsten wird er durch das erneute Lutschen der Tabletten einfach erneuert.

Die Dosis richtet sich nach dem individuellen Gesundheitszustand. Zum Vorbeugen reichen ein- bis dreimal zwei Lutschtabletten täglich. Bei einer bestehenden Erkrankung werden täglich bis zu achtmal zwei Tabletten gelutscht. Kindern reicht die Hälfte. Sie dürfen die Tabletten auch zusammen mit einem Bonbon anwenden, vorausgesetzt, darin ist keine Milch enthalten.

Tipp

Geben Sie nachts vorbeugend je eine Lutschtablette in jede Backentasche. Dadurch können auch Erreger, die von der Nase nach hinten in Richtung Kehlkopf gelangen, gebunden und am Eintritt in den Körper gehindert werden.

Was CYSTUS PANDALIS® so besonders macht

Normalerweise gelangen die Viren über die Mund-, Rachen- und Nasenschleimhaut in unseren Körper. In der ersten Phase versucht unser Immunsystem die Viren zu bekämpfen und am Eintritt in die Zellen zu hindern. Gelingt das nicht, so geht der Kampf in der zweiten Phase, intrazellulär weiter. Hier vermehren sich die Erreger rasant. Versagt die Abwehr auch im Zellinneren, dann werden sie in der dritten Phase am Wiederaustritt aus den Zellen gehindert. Sollte auch diese letzte Barriere von den Viren genommen werden, dann hat man schlechte Karten. Der Köper wird daraufhin mit Krankheitserregern geradezu überschwemmt.

Bei dem Schutzfilm, der auf der Schleimhaut beim Lutschen entsteht, handelt es sich um großmolekulare Polyphenole (sekundäre Pflanzenstoffe), die Viren „umhüllen“ und so am Eindringen in die menschliche Schleimhautzelle hindern können. Die unschädlich gemachten Erreger werden anschließend über den Darm wieder ausgeschieden.

Im Gegensatz zu anderen Grippemitteln sind, mit CYSTUS PANDALIS® keinerlei Nebenwirkungen zu erwarten. Und ganz wichtig: Es kommt zu keiner Resistenzbildung.

Neben den CYSTUS PANDALIS®-Lutschtabletten ist zudem der Cystus 052®-Sud im Handel. Prof. Dr. Claus-Peter Siegers (Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Universität zu Lübeck) konnte zeigen, dass bei Anwendung des Cystus 052®-Sud, die Schwermetallbelastung bereits nach vier Wochen um ca. 60 Prozent im Vollblut und ca. 45 Prozent im Urin zurückging. Der Eisenspiegel wurde dabei nicht beeinflusst.

Übrigens:

Bei einem bereits bestehenden Infekt können die Krankentage mit CYSTSUS PANDALIS® erheblich minimiert werden.

Forschung

Geforscht wurde mit dem Wirkstoff Cystus 052® (CYSTUS PANDALIS®). Bei der Zistrose gibt es aber nicht nur viele Arten und Unterarten, sondern mittlerweile immer mehr Trittbrettfahrer und somit Nachahmerprodukte. Allerdings ist nicht bekannt, ob diese Produkte Wirkung zeigen bzw. eventuell sogar Schadstoffe enthalten. Und in Kapselform wirken die Nachahmerprodukte sowieso nicht, so die Wissenschaftler.