Wissensspritze: Fernsehen

Ein retro Fernseher mit Holzgehäuse und vier Beinen steht vor einer Wand mit holzverkleideten Paneelen. Der Bildschirm des Fernsehers ist ausgeschaltet. Das sind die Auswirkungen des Fernsehens auf unsere Gesundheit

„Vom Fernsehen bekommst du irgendwann rechteckige Augen!“ oder „Das Fernsehen macht die Gehirnzellen kaputt!“: Wenn es um den Fernsehkonsum ihrer Kinder und Enkel geht, sind sich die meisten Eltern und Großeltern einig: Die lieben Kleinen sitzen zu häufig und zu lange vor dem TV – das muss der Gesundheit doch schaden. Recht haben sie. Doch die Gefahr droht nicht unbedingt Augen und Gehirn, sondern an ganz anderer Stelle. Zu viel Fernsehen kann Herz und Kreislauf dauerhaft schaden.

Darum schadet das Fernsehen

Grafik zeigt wie Fernsehen uns schadet
Fernsehen - schlecht für die Gesundheit | © Erstellt mit Google Gemini

 

 

Das Problem: Wer es sich mit einem Liebesfilm, einem spannenden Actionkracher oder der neuen Lieblingsserie auf dem Sofa bequem macht, der bewegt sich nicht. Und genau das schadet dem Körper. Um möglichst lange gesund und fit zu bleiben, spielt nicht nur ausreichend Bewegung eine Rolle – auch allzu langes Sitzen sollte man besser vermeiden, gerade in der Freizeit. Schließlich tun das die meisten Menschen der Arbeit wegen schon mehr als genug. Trotzdem nehmen viele die Gefahr noch auf die leichte Schulter. Zumindest im Fall des Fernsehens konnten Forscher das Risiko für die Gesundheit mittlerweile konkretisieren: Um ihre Theorie zu bestätigen, beobachteten die Wissenschaftler sechs Jahre lang knapp 9000 Australier – mitsamt ihren Fernseh-Gewohnheiten. Das Ergebnis war eindeutig: Jede Stunde Fernsehen steigerte das Risiko, an einer Herz-Kreislauferkrankung zu sterben um etwa 18 Prozent.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:
Illustration eines orangefarbenen Gehirns auf der linken Seite und eines verdrehten Darms auf der rechten Seite, verbunden durch Pfeile, die den wechselseitigen Einfluss darstellen. Im Hintergrund sind schematische Verbindungen von Molekülen zu sehen.

Aktualisiert am: 02.10.2026

Schon lange wissen wir: Die einzelnen Systeme in unserem Körper arbeiten alle zusammen und beeinflussen sich so gegenseitig. Neu im Fokus der Wissenschaft sind Darm, Gehirn und die unzähligen kleinen Bakterien, die in uns leben.

Eine Frau schläft mit Schlafmaske und Duftdiffuser.

Aktualisiert am: 18.09.2026

Was steckt hinter Sleepmaxxing? Verbreitete Methoden, Studienzahlen und warum Schlafoptimierung selbst zum Stressfaktor werden kann.

Medizinische Fachperson hält eine leuchtende digitale Darstellung der Leber in den Händen – Symbol für Lebergesundheit und natürliche Unterstützung der Leberfunktion.

Aktualisiert am: 16.09.2026

Lebergesundheit im Alltag fördern: Welche Lebensmittel, Getränke, Bewegung und Regeneration die Leberfunktion auf natürliche Weise unterstützen können.