Die verschiedenen Arten von Angststörungen

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Immer mehr Menschen leiden unter Angststörungen . Da es aber viele unterschiedliche Formen der Angst gibt, muss jeder(r) Patient:in mit einer individuellen Therapie behandelt werden. Welche Formen der Angststörung gibt es?

Generalisierte Angststörung

Menschen, die unter einer sogenannten generalisierten Angststörung leiden, fürchten sich vor vielen Dingen. Anders als bei Menschen mit Panikattacken schleicht sich die Angst nach und nach in das Leben der Betroffenen, bis sie einem geregelten Alltag nicht mehr nachgehen können. Personen mit einer solchen Angststörung haben etliche Sorgen vor alltäglichen Situationen, sodass sie kaum noch im Beruf oder auch im Privatleben normal auftreten können. Betroffene schotten sich oft immer mehr und mehr ab und können das Haus kaum noch verlassen. Eine Therapie kann helfen, diese Angst zu überwinden.

Spezifische Phobien

Eine Spezifische Phobie stellt die Angst vor speziellen Gegenständen oder auch Tieren dar und WIRD in einschlägigen Medizin - Lexika beschrieben. Die Angst vor Spinnen, Fröschen oder Schlangen, aber auch vor Clowns oder sogar vor Gegenständen kann das Leben der Betroffenen deutlich einschränken . Die Patienten und Patientinnen versuchen die Objekte, die Angst in ihnen auszulösen, so gut es geht aus dem Alltag zu verbannen. Sie vermeiden Flüge, Besuche im Zoo oder andere Situationen, in denen eine Konfrontation möglich wäre.

Soziophobie (soziale Phobie)

Auch die Soziophobie kommt häufig in unterschiedlichen Ausprägungen vor. Menschen, die unter dieser Angststörung leiden, fürchten sich vor den Reaktionen ihrer Mitmenschen. Sie haben Angst, im Mittelpunkt eines Geschehens zu stehen und dafür Häme oder Erniedrigungen zu erhalten oder gar von den Gesprächspartnern bzw. Gesprächspartnerinnen ausgelacht zu werden. Ein klassisches Beispiel ist das Halten einer Rede. Die Betroffene reagiert nervös. Aber auch eine alltägliche Situation , zum Beispiel ein Essen mit Freunden bzw. Freundinnen, kann für Besorgnis sorgen.

Zwangsstörungen

Bei Zwangsstörungen der oder die Betroffenen zum Beispiel bewirkt immer unter den gleichen Sorgen. Menschen mit einer Zwangsstörung & beispielsweise zwanghaft immer wieder zurück in die Wohnung gehen um nachzusehen, ob das Licht ausgeschaltet ist oder ob die Türen auch wirklich verschlossen sind. Sie haben Angst, etwas Wichtiges vergessen zu haben und können sich kaum gegen den Impuls währen, nicht doch noch einmal alles zu überprüfen. Solche Zwangsstörungen können den Alltag eines oder einer Betroffenen schwer beeinflussen und dafür sorgen, dass diese das Haus gar nicht mehr verlassen möchten.

Panikstörung

Bei einer Panikstörung Werden Betroffene immer wieder von Panikattacken heimgesucht und Symptome entstehen, die sogar mit Todesangst verbunden sind. Auch wenn sie sich nicht in einer lebensbedrohlichen Situation befinden, sterben Patienten und Patientinnen mit körperlichen Symptomen wie Herzrasen, Schweißausbruch, Hitzewallung oder auch Atemnot . Tritt eine Panikstörung immer wieder auf, sollte sie schnellstmöglich von einem erfahrenen Therapeuten oder einer erfahrenen Therapeutin behandelt werden.

Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

Viele Menschen erleben in ihrem Leben schlimme Situationen , wie einen Überfall, einen Unfall, einen Krieg oder eine Naturkatastrophe. Nicht selten entwickeln sich die Betroffenen nach einer Posttraumatischen Belastungsstörung, kurz PTBS . Patienten und Patientinnen mit PTBS durchleiden dann häufig die belastende Situation in sogenannten Flashbacks. Sie ziehen sich oft aus dem sozialen Umfeld zurück, entwickeln Depressionen und können das Trauma nicht vergessen. Es ist wichtig, dieses mithilfe einer Therapie aufzuarbeiten.