5 Tipps gegen Blähungen

Eine Person in einem blauen Oberteil hält sich ihren Bauch mit beiden Händen, was auf Bauchschmerzen oder Unwohlsein hindeutet. So kann man Blähungen lindern

1. Sanft massieren

Schnelle Hilfe kann oft eine ganz einfache Maßnahme bringen: Nehmen Sie sich einen kurzen Moment Zeit, versuchen Sie sich bewusst zu entspannen und massieren Sie Ihren Bauch. Wichtig ist dabei die Richtung: Reiben Sie sanft im Uhrzeigersinn, entlasten Sie damit nicht nur die Bauchmuskulatur – gleichzeitig schieben Sie auch die angestaute Luft weiter.

 

2. Tee trinken

… und abwarten. Fenchel geht den Blähungen auf natürliche Weise an den Kragen. Er entspannt den Magen-Darm-Trakt und macht ihn damit beweglicher. Mit den überschüssigen Gasen können Dickdarm und Co. so leichter umgehen. Zusätzlich lindert das die Schmerzen. Alternativ können Sie aber auch andere magen- und darmberuhigende Tees trinken, zum Beispiel Kamille oder Salbei.

 

3. Wärme

Wie auch bei so vielen anderen Krankheiten und Beschwerden gilt bei Blähungen: Wärme tut gut. Mit einer Wärmflasche auf dem Bauch lösen sich die verspannten Muskeln und der Darm wird wieder elastisch – dann verteilt sich die Luft gleichmäßig und kann langsam entweichen.

 

4. Weniger Zucker essen

In Fertiggerichten, Süßigkeiten und Softdrinks sind oft sehr große Mengen Zucker enthalten – zu viel für den Körper. Nicht alles davon kann der Dünndarm auch verwerten. Bakterien, die im Dickdarm angesiedelt sind, bekommen deshalb noch einige Kohlenhydrate ab und freuen sich über die energiereiche Nahrung. Sie vergären den Zucker und bilden dabei Gase, die den Darm aufblähen und für teils heftige Schmerzen sorgen. Für weniger Blähungen sollte also auch weniger Zucker auf dem Speiseplan stehen.

 

5. Die Ernährung anpassen

Grafik zeigt, wie man Blähungen vermeidet
So können Blähungen vermieden werden | © Erstellt mit Google Gemini

 

In der akuten Situation ist es dafür zwar zu spät, auf Dauer lassen sich die Blähungen so aber vermeiden: Beobachten Sie, auf welche Lebensmittel Ihr Verdauungstrakt mit Schmerzen reagiert. Die sollten Sie dann nicht weglassen, sondern einfach anders kombinieren als bisher. Treten die Beschwerden regelmäßig nach dem Verzehr von Milchprodukten, Getreide oder Früchten auf, könnte auch eine Nahrungsmittelunverträglichkeit hinter den Blähungen stecken.

 

 

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