Schlafprobleme: Ursachen und Behandlung

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Fast jeder kennt sie, Schlafprobleme und Schlafstörungen. Bei manchen zeichnen sie sich durch ein plötzliches Aufwachen und wach bleiben in der Nacht ab, andere scheitern schon abends daran überhaupt einschlafen zu können. Allgemein sind Schlafstörungen weit verbreitet. Etwa 5-19 Prozent der Menschen in Europa leiden unter ihnen. Unterschieden werden muss dann aber auch zwischen kurzfristigen primären Störungen und langfristigen sekundären Problemen. Primäre Schlafstörungen werden meistens durch Stress oder ungünstige Schlafbedingungen verursacht. Sekundäre Schlafstörungen haben oft körperliche oder psychische Ursachen. Darunter fallen psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen, Organische Erkrankungen wie MS, rheumatische Erkrankungen oder Krebs. Weitere Ursachen können Medikamente sein, welche als Nebenwirkungen Schlafstörungen mit sich bringen. Auch Drogen können zu schlaflosen Nächten führen, zu den schlafstörenden Drogen gehören unter anderem Alkohol, Koffein, Nikotin oder Cannabis.

Behandlung von Schlafproblemen

Als erstes ist es wichtig nach der Ursache der Schlafstörung zu suchen, denn es ist immer besser diese als das Symptom zu behandeln. Wenn allerdings Stress oder ungünstige Schlafbedingungen das Problem sind, können Schlafmittel kurzfristig Abhilfe schaffen. Ein ausgeglichener Lebensstil ist oft sehr hilfreich für einen erholsamen und tiefen Schlaf.

Auch von CBD ist immer häufiger die Rede, wenn es um die Bewältigung von Schlafproblemen geht. CBD wird aus den weiblichen Blüten und Blättern der Cannabis Pflanze extrahiert. Aus den Blüten und Blättern wird dabei Cannabidiol gewonnen. Cannabidiol ist ein Cannabinoid, welchem verschiedene Wirkungen zugesagt werden. Da der Extrakt aus den Pflanzen gewonnen wird, die einen sehr geringen THC und dafür einen sehr hohen Cannabidiol Anteil haben, ist CBD weder berauschend noch stimuliert es psychoaktiv. CBD wird für verschiedene Arten von Schmerztherapien eingesetzt, zum Beispiel bei Kopfschmerzen, Migräne, Rückenschmerzen aber auch als Mittel für Rheuma oder Epilepsie. Auch als vorbeugende Maßnahme zu Diabetes werden CBD Produkte getestet. Sie sind dabei in unterschiedlicher Form vorzufinden, es gibt sie inzwischen in Kapselformen, CBD Ölen oder Gels und Tees. Hier kommt es auch immer darauf an, welchen Auslöser die Schlafprobleme oder Schlafstörungen haben. Nur Schwangere sollten keine CBD Produkte konsumieren. Denn nachgewiesen ist, dass THC dem Fötus schadet und dass Cannabidiol es nicht tut, ist bislang nicht bekannt.

Ist CBD die Lösung für Schlafprobleme ?

Tatsächlich gibt es zu CBD Produkten erst sehr wenige klinische Studien und Langzeitstudien. Die Wirkungen, die dem Produkt also nachgesagt werden, beruhen hauptsächlich auf Erfahrungsberichten und Selbsttests. Gerade wenn man an die Wirkung von den Produkten glaubt, kann auch der Placebo Effekt eine große Rolle bei der Wirkungszuschreibung sein. Personen, die unter Schlafproblemen leiden, können mit CBD jedoch wenig falsch machen. Dadurch, dass es sich hier um ein Naturprodukt und keine herkömmlich hergestellte Medizin handelt, muss man weder Angst vor einer Abstumpfung gegenüber den Medikamenten haben, noch vor einer Abhängigkeit. Aber auch CBD kann Nebenwirkungen mitbringen. Unter anderem wird von einem trockenen Mund, Durchfall oder Kopfschmerzen berichtet. Sie treten aber wohl eher wenig häufig auf. Es kommt wohl vor allem dann zu Nebenwirkungen, wenn ein schlechtes Produkt beziehungsweise qualitativ minderwertiges Produkt eingenommen wird, oder die Menge falsch dosiert ist. Es rentiert sich also auf jeden Fall Produkte erst einmal zu testen und auf die Dosierungsempfehlung zu achten.