Die richtige Hautpflege im Sommer

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In der Sonne liegen, neue Orte erkunden oder zur Abkühlung ins Meer springen – viele Dinge, die wir am Sommer lieben, sind schlecht für unsere Haut. Eine große Herausforderung, bei der Sie sie unterstützen können.

Diese vier Punkte belasten Ihre Haut im Sommer besonders und können mit ein paar einfachen Tricks verbessert werden:

Strahlender Sonnenschein

Über den Winter ist meist nur unser Gesicht dem Wetter ausgesetzt. Im Sommer dagegen bekommt unsere Haut viel Sonne ab. Die UV-Strahlen sind eine Belastung, vor der Sie sich schützen sollten. Das geht nicht nur mit Sonnencreme, sondern auch mit der passenden Kleidung. Gerade sonnenempfindliche Haut freut sich über textilen Sonnenschutz. Lockere, leichte Stoffe sind ideal – darunter wird Ihnen trotz Hitze nicht zu warm.

Unabhängig von Ihrem Hauttyp sollten Sie sich außerdem so wenig wie möglich der prallen Sonne aussetzen und überwiegend im Schatten bleiben – ganz besonders zur Mittagszeit. Dabei müssen Sie sich keine Sorgen um die perfekte Bräune machen – auch ohne direkte Sonneneinstrahlung passt sich unsere Haut dem schönen Wetter an und wird gesund gebräunt.

Warme Luft

Schweiß soll uns vor allem Abkühlen. Im Sommer schwitzen wir deshalb besonders stark, um die Körpertemperatur zu regulieren. Das entzieht dem Körper und auch der Haut Flüssigkeit. Zum Ausgleich sollten Sie viel trinken. Bis zu drei Liter am Tag werden empfohlen. Zusätzlich können Sie die Flüssigkeit auch mit der Nahrung aufnehmen. Wasserhaltiges Obst, Gemüse und Salat sind dafür eine gute Wahl und liefern auch noch wichtige Vitamine und Mineralstoffe für die Haut.

Der Schweiß bietet zudem Nahrung für die Bakterien auf der Haut. Um Entzündungen vorzubeugen, sollten Sie sich im Sommer deshalb regelmäßig und gründlich waschen. Im Idealfall unter fließendem Wasser. Verschwitze Kleidung sollte außerdem möglichst schnell gewechselt werden. Für heiße Tage eignen sich Baumwollstoffe am besten, um Reizungen der Haut zu vermindern.

Mehr Schutz

Im Sommer sind unsere Talgdrüsen besonders aktiv, um die Haut zu schützen. Sie ist deshalb fettiger und anfälliger für Unreinheiten. In der warmen Jahreszeit sollten Sie auf eine leichtere Pflege umsteigen. Gut geeignet sind zum Beispiel wasserhaltige Bodylotions. Die versorgen die Haut gleich noch mit etwas Flüssigkeit.

Neigen Sie außerdem zu Unreinheiten, wie Pickeln oder Mitessern, können eine spezielle Reinigungslotion und ein Peeling vorbeugen. Mindestens einmal die Woche können Sie die Haut so von abgestorbenen Hautschuppen und Bakterien befreien. Ebenfalls wichtig: Da Shampoo und Haarpflegemittel oft sehr reichhaltig sind, nach dem Haarewaschen den Rücken gründlich abspülen.

Viel Wasser

Wasser bietet einfach die beste Abkühlung! Es trocknet die Haut aber auch aus. Trotzdem müssen Sie auf keinen Besuch im Schwimmbad oder am See verzichten. Duschen Sie sich nach dem Schwimmen gründlich ab, um alle Chemikalien oder Bakterien aus dem Wasser abzuwaschen. Wichtig dabei: Das Wasser sollte nicht zu heiß sein. Im Anschluss schwitzen Sie nur schnell wieder und verlieren noch mehr Flüssigkeit. Stattdessen ist eine kurze, lauwarme Dusche ideal.

Trocknen Sie sich danach gut ab und cremen Sie die Haut – falls nötig - mit einer leichten Pflegelotion ein.
Dasselbe gilt natürlich, wenn Sie nach einem warmen Tag unter die Dusche gehen. Für die Haut ist eine gründliche Reinigung wichtig. Gerade wenn Sie sich täglich waschen, sollten Sie dafür aber milde, pH-neutrale Seifen oder Duschbäder verwenden. Oft reicht sogar reines Wasser aus, um den Schweiß und Dreck des Tages loszuwerden. Das ist noch schonender für die Haut.