Das Drei-Tage-Fieber – das sollten Eltern wissen

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Säuglinge und Kleinkinder haben immer wieder einmal mit Fieber zu kämpfen. Tritt hohes Fieber scheinbar plötzlich und ohne Begleitsymptome auf, kann es sich dabei um das bekannte Drei-Tage-Fieber handeln.

Ursache

Die Ursache des Drei-Tage-Fiebers bei Kindern und seltener Erwachsenen, sind humane Herpesviren. Es wird angenommen, dass etwa 80 bis 100 % der Bevölkerung infiziert sind. Die meisten Patienten sind zwischen sechs Monate und drei Jahre alt und haben die Infektionskrankheit nach einer Woche überstanden. Wer sich einmal mit dem Erreger angesteckt hat, ist sein Leben lang gegen eine Neuinfektion immun.

Symptome

Die Symptome des Drei-Tage-Fiebers beginnen fünf bis 15 Tage nach der Infektion. Kinder, die an dieser Infektionskrankheit erkranken, weisen ohne scheinbare Warnzeichen schnell steigendes hohes Fieber auf. Es hält etwa drei bis vier Tage an und geht anschließend in der Regel von selbst zurück. Darauf folgt in den meisten Fällen das Exanthem, ein großflächiger, nicht juckender Ausschlag.

Fieberkrämpfe

Im Vergleich zu anderen Infektionskrankheiten tritt ein Fieberkrampf beim Drei-Tage-Fieber häufiger auf. Fieberkrämpfe können vorkommen, wenn die Körpertemperatur schnell auf über 39 °C ansteigt. Betroffene Kinder sind blass und verlieren unter Umständen kurz das Bewusstsein. Außerdem kann es zu Zuckungen kommen. Das alles passiert innerhalb weniger Minuten und bleibt in der Regel folgenlos. Fieberkrämpfe sind zwar nicht gefährlich, dennoch sollte umgehend ein Kinderarzt benachrichtigt werden.

Therapie

Eltern können die Symptome ihres am Drei-Tage-Fieber erkrankten Kind lindern. Das Virus selbst wird vom Körper bekämpft. Vordergründig ist dabei das Senken des Fiebers, etwa durch Zäpfchen oder andere fiebersenkende Medikamente. Ergänzend dazu kann die Temperatur sanft durch Wadenwickel gesenkt werden. Achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr, denn vor allem kleine Kinder verlieren durch Fieber viel Flüssigkeit. Am besten eignen sich dafür Wasser oder ungezuckerte Tees. Stillkindern muss in der Regel kein bis wenig Wasser zugeführt werden. Sollte das Kind das Trinken verweigern, muss umgehend der Kinderarzt kontaktiert werden, um eine Dehydrierung zu vermeiden.

Prognose

Die kleinen Patienten haben in den überwiegenden Fällen eine günstige Prognose. Das Drei-Tage-Fieber geht meist rasch vorüber und Kinder erholen sich schnell. Da oft eine abgeschwächte Form der Krankheit auftritt, bleibt eine Ansteckung häufig unbemerkt.

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