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Prof. Dr. med. Fritz Mertzlufft

Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin

Ev. Klinikum Bethel - EvKB Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin

Schildescher Str. 99
33611 Bielefeld

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Telefon: 0521/772-702
Fax: 0521/772-79104

Versicherungsart: Alle

Sprachen:


  • De

Experte für

  • Schmerztherapie
  • Notfallmedizin
  • Intensivmedizin

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Prof. Dr. med. Friedrich Mertzlufft, Facharzt für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Notfallmedizin, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Notfall-, Transfusionsmedizin und Schmerztherapie, Evangelisches Krankenhaus Bielefeld.



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Friedrich Mertzlufft


Geburtsdatum: 6. Februar 1954 in Rodalben, Rheinland–Pfalz
Konfession: Römisch–katholisch
Familienstand: Verheiratet, 2 Kinder

• Facharzt für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Notfallmedizin
• Leitender Notarzt
• Rettungsdienst

Gegenwärtige Position:

• Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Notfall-, Transfusionsmedizin und Schmerztherapie, Evangelisches Krankenhaus Bielefeld
• Med. Fakultät, Universitätskliniken des Saarlandes Homburg-Saar
• Lehrbeauftragter der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
• Lehrbeauftragter der Universität Pécs (Ungarn)

Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Notfall- Transfusionsmedizin und Schmerztherapie

Die Anästhesiologische Klinik mit angeschlossenem Hospiz betreut Patienten in allen Altersgruppen während operativer Eingriffe und diagnostischer Verfahren, gerade die Intensivmedizin ist weit über regionale Grenzen hinaus anerkannt. Als zentrale Einrichtung ist die Klinik zuständig für die gesamte anästhesiologische Versorgung der v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel und des Ev. Johanneswerks mit dem Evangelischen Krankenhauses Bielefeld (EvKB) und der Krankenhaus Mara gGmbH. Das Ev. Krankenhaus Bielefeld ist im Pavillonsystem organisert mit 2 Standorten (Campus), dem Standort Bethel (Burgsteig 13, 33617 Bielefeld) und dem Standort Johannesstift (Schildescher Str.99, 33611 Bielefeld). Am Standort Bethel sind die Häuser Gilead I bis Gilead IV zu versorgen sowie das Sonderkrankenhaus Mara.

Die Klinik ist zur Zeit mit 63 Ärzten (davon 1 Leitender Oberarzt, 3 Abteilungsleiter, 10 Oberärzte und 5 Funktionsoberärzte) und über 124 speziell ausgebildeten Schwestern und Pflegern sowie 18 MTAs ausgestattet und leistet pro Jahr etwa 20.000 Narkoseverfahren, ein Drittel davon mit Regionalanästhesieverfahren. Betreut werden Kleinkinder, Kinder und Erwachsene jeden Alters und in sämtlichen chirurgischen und diagnostischen Fächern (außer Herzchirurgie). Der Anteil schwer kranker Patienten beträgt 40 % (ASA-Risikogruppen III bis IV).

Einer der Schwerpunkte in der klinischen Anästhesiologie sind zum Beispiel Kindernarkosen, wovon pro Jahr über 2.000 durchgeführt werden, und zwar beginnend mit der 23. Gestationswoche bis zum 14. Lebensjahr. Damit zählt die Klinik zu einer der Hochburgen der besonders anspruchsvollen Kinderanästhesie, was von einer ganzen Reihe speziell ausgebildeter Kinderanästhesisten gewährleistet wird.

Nähere Informationen finden Sie auf der Website unter folgenden Link

Sprechzeiten der Klinik

Anästhesiesprechstunde (Praemedikationsambulanz)
Termin nach Vereinbarung
Tel.: 05 21 - 772 7 71 31

Die Ambulanz ist ärztlich besetzt
Montag bis Donnerstag: 
8:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 15:30 Uhr

Freitag: 
8:00 bis 14:00 Uhr

Außerhalb dieser Zeiten und in der Zeit zwischen 12:00 und 13:00 Uhr bearbeitet unser Personal unter anderem auch Praemedikationen nicht-gehfähiger Patienten auf Station. Notfälle können über den diensthabenden OP-Dienst der Anästhesie bearbeitet werden.

Die Anästhesiesprechstunde findet statt, nachdem der zu operierende Patient sich dem zuständigen Chirurgen vorgestellt hat.


Sprechzeiten der Schmerzambulanz | Johannesstift

Montag bis Freitag 8:00 bis 13:00 Uhr

Montag bis Donnerstag 13:30 bis 15:00 Uhr


Termin nach Vereinbarung


Notfälle, dies sind Schmerzbilder mit Cluster, Trigeminusneuralgie, Zosterneuralgie oder Tumorschmerz, werden kurzfristig versorgt.


Tel.: 05 21 - 772 7 60 40 
und 05 21 - 772 7 91 41


Öffnungszeiten des Blutspendedienstes Bethel


Montags, Mittwochs bis Freitags: 8:00 bis 12:00 Uhr


Dienstags: 14:00 bis 18:00 Uhr

sowie nach Vereinbarung


Tel.: 05 21 - 772 7 91 10


Team
Von den 63 Ärzten sind 36 Fachärzte für Anästhesiologie, 36 sind zusätzlich auch Intensivmediziner, 21 zusätzlich Spezialisten in Notfallmedizin, 13 sind darüber hinaus spezielle Schmerztherapeuten und Palliativmediziner. Weitere 4 sind Transfusionsmediziner und 2 sind auch Gerinnungsspezialisten. Zwei Mitarbeiter sind Psychologen mit spezieller Ausbildung für die Schmerztherapie und weitere 2 sind zusätzlich auch Facharzt für Kinderheilkunde. Eine hohe Zahl unserer Ärzte sind ferner spezialisiert in Akupunktur, Chiropraktik, Immunhämatologie, Intensivtransport und ATLS (Advanced Trauma Life Support).


Schmerzklinik
Die Anästhesieklinik beherbergt eine der größten Schmerzkliniken Deutschlands mit einer großen Schmerzambulanz, in der pro Jahr über 1.800 Patienten ambulant behandelt werden, und einer großen Schmerztherapiestation mit 28 Betten, auf der pro Jahr über 540 stationäre Behandlungen durchgeführt werden. Basis des Therapiekonzeptes ist die multimodale Schmerztherapie, bei der Spezialisten unterschiedlicher Fächer zusammenwirken, sowie Psychologen, Physiotherapeuten und speziell ausgebildete Pflegekräfte. Die Schmerztherapeuten versorgen zudem das Bethel-Hospiz „Haus Zuversicht“ mit 10 eigenen Betten mit und sind im Bielefelder Palliativ-Netzwerk gemeinsam mit den niedergelassenen Kollegen für die menschlich-kompetente Versorgung von Patienten am Ende des Lebens engagiert.


Intensivtherapie
Die Intensivtherapie der Klinik umfaßt insgesamt 41 Intensivbetten, 21 am Standort Bethel und 20 am Standort Johannesstift, und ergänzt damit die spezialisierten Intensivtherapieeinheiten der Kardiologie und Pulmonologie am Standort Bethel. Behandelt werden sämtliche intensivtherapiepflichtigen Krankheitsbilder aller Fächer, vor allem aus den operativen Disziplinen, der Krebsklinik, der Magen-Darm-Klinik, der Rheumaklinik und der Altersklinik. Es handelt sich um Patienten jeder Altersgruppe, Erwachsene, Kleinkinder und Kinder, sowie am Standort Bethel vor allem auch um Schwerstverletzte und schwerst Mehrfachverletzte als auch um die Patienten der großen überregionalen Klinik für Neuro- und Epilepsiechirurgie. Hierfür stehen sämtliche modernsten Verfahren und Techniken zur Verfügung, eingeschlossen alle Organersatzverfahren für Herz, Leber, Lunge und Niere. Die Ärzte sind Fachärzte für Intensivmedizin und das Pflegepersonal besteht aus Fachpflegekräften für Intensivmedizin.


Notarztstandort
Die Klinik leitet einen der drei Notarztstandorte der Stadt Bielefeld, den Standort Gilead. Das von ihr mit Fachärzten für Notfallmedizin besetzte Notarzteinsatzfahrzeug absolviert über 3.800 Einsätze pro Jahr. Der Notarztstandort-Leiter wurde für seine herausragenden Verdienste und Leistungen mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Die Klinik leitet ferner die Ausbildung des nicht-ärztlichen Rettungspersonals (Rettungsassistenten, Rettungssanitäter) am Studieninstitut in Bielefeld.


Bereitschaftsdienste
Bereitschafts- und Rufdienste sind außerhalb der Regelarbeitszeit für den gesamten OP-Bereich sowie die Intensiveinheiten, den Notarztdienst, den leitenden Notarztdienst, das Hospiz, die Schmerzklinik und für die Blutbank über 24 Stunden im Einsatz. Sowohl Notfälle als auch dringliche Eingriffe können somit jederzeit und rund um die Uhr kompetent versorgt werden; das Frühgeborene genauso wie der Greis.


Qualitätssicherung
Das Kompetenzteam an Fachärzten und Fachpersonal, das regelmäßig an Weiterbildungen teilnimmt, sowie die hochmoderne Ausrüstung der Klinik gewährleisten ein Höchstmaß an Patientenkomfort, Sicherheit und Qualitätskontrolle. Auch durch eine sinnvolle und moderne Regelung der Arbeitszeiten ist gewährleistet, dass die potentiell möglichen Probleme übernächtigter und schwer belasteter Ärzte und Pflegekräfte im Sinne des EuGH-Urteils praktisch ausgeschlossen werden können.

Aus-, Fort und Weiterbildung für Ärzte und studentische Lehre

Als akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Münster und als Universitätslehrkarnkenhaus der Universität Pécs (Ungarn)mit Chefarzt Prof. Dr. Mertzlufft, der auch Lehrbeauftragter der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster ist und Mitglied der medizinischen Fakultät der Universitätskliniken Homburg, tut sich die Klinik auch in der studentischen Lehre als Aus- und Weiterbildungsstätte hervor und unterstützt das ärztliche Personal bei akademischen Arbeiten hinsichtlich Promotion, Habilitation, Wissenschaft und Forschung. Die wissenschaftlichen Veröffentlichungen, Lehrbucheinträge und Vorträge auf nationalen und internationalen Kongressen unterstreichen dies. Zudem ist die Klinik Mitglied in den wichtigen internationalen und nationalen Fachgesellschaften.

Weiterbildungsmöglichkeiten
Die Facharzt-Ausbildung erfolgt anhand eines strukturierten Curriculums. Die Klinik ist voll ermächtigt zur Weiterbildung in den Gebieten Anästhesiologie (60 Monate), Intensivmedizin (24 Monate), Notfallmedizin (30 Monate), Transfusionsmedizin (24 Monate), Schmerztherapie (12 Monate), Hämostaseologie (12 Monate) und Palliativmedizin (12 Monate).


Neben einem sehr angenehmen und produktiven Arbeitsklima sind Chefarzt Prof. Dr. Mertzlufft insbesondere Wertschätzung und Respekt innerhalb des Kollegiums ein großes Anliegen. Nur so kann vollste Patientenzufriedenheit sicher gestellt werden.


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Multimodale Schmerztherapie (ambulant und stationär)
Folgende Therapieverfahren kommen zum Beispiel zur Anwendung:

  • Diagnostische und therapeutische Lokalanästhesien, rückenmarksnahe Anästhesie und Sympathicusblockaden
  • Rückenmarksnahe Opiatapplikationen mittels Katheter-Techniken
  • Stimulationstechniken wie die transcutane Nervenstimulation mittels TENS-Geräten
  • Akupunktur nach den Richtlinien der DÄGfA
  • Chirodiagnostik und Chirotherapie nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Manuelle Therapie
  • Kryo-Analgesie peripherer Nerven mittels Kryo-Sonde
  • CO2-Insufflations-Therapie als Reiztherapie
  • Medikamentenentzug bei Medikamentenabhängigkeit
  • Medikamentöse Neueinstellung
  • Tumorschmerztherapie nach WHO-Schema
  • Übende Verfahren (Schmerzbewältigungstraining)

In Zusammenarbeit mit der Neurochirurgischen Klinik des EvKB:

  • Rückenmarksnahe Stimulationstechniken (SCS), periphere Stimulation (PNS)
  • intrathekale oder intraventriculäre Opiatapplikation über Port- oder Pumpensysteme


Schmerzbewältigungstraining
Unter der Leitung einer ärztlichen Psychotherapeutin findet regelmäßig ein ambulantes Schmerzbewältigungstraining statt. Hier kommen autogenes Training, Muskelrelaxation nach Jacobsen und hypno-suggestive Verfahren zur Anwendung. Seit Jahren besteht eine "Selbsthilfegruppe für Menschen mit chronischen Schmerzen".

Interdisziplinäre Schmerzkonferenzen:
Bei unklaren Schmerzsyndromen, bei Therapieresistenz oder nicht ausreichender Schmerzreduktion führen wir jeden letzten Mittwoch im Monat um 16.30 Uhr in Zusammenarbeit mit Hausärzten und unseren anderen Kliniken interdisziplinäre Schmerzkonferenzen durch.

Hier ist die Zusammenarbeit mit der Neurologischen Klinik, der Neurochirurgischen Klinik, der Medizinischen Klinik, der Psychiatrischen Klinik, der Frauenklinik und der Unfallchirurgischen Klinik sowie mit den kieferchirurgischen Belegärzten in Gilead I besonders hervorzuheben, die allen der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin anvertrauten Patienten aller Disziplinen zugute kommt.


Klinische Anästhesie (intraoperativer Bereich)

Die Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin im Evangelischen Krankenhaus Bielefeld Gilead ist mit den modernsten Beatmungs-, Diagnose- und Überwachungsgeräten und -verfahren (sowohl invasiv als auch nicht-invasiv) ausgestattet und damit umfassend erfahren, zum Beispiel:

  • Invasive und nichtinvasive Beatmung
  • Atemphysiologisches Monitoring
  • Monitoring der Atemgase und der Lungendurchblutung
  • komplette Herz-Kreislauf-Lungen-Überwachung,
  • Monitoring von Wasser-, Elektrolyt- und Säure-Basen-Haushalt
  • Metabolit-Monitoring
  • Gerinnungs-Monitoring
  • hämostaseologisches Monitoring
  • Hindruck- und -Perfusionsmonitoring
  • Überwachung der Bluttemperatur
  • Überwachung der Hirntemperatur und des Hirnsauerstoffs

Die Klinik wendet alle gängigen Narkoseverfahren an: Allgemeinanästhesie einschließlich Intubation, Fiberoptischer Intubation und Larynxmaske, Doppellumentubus, Balanzierte Anästhesie, Total Intravenöse Anästhesie, Anästhesie mit volatilen Anästhetika (Desfluran, Isofluran, Sevofluran), Monitierte anästhesiologische Betreuung und Stand by, Leitungsanästhesie, rückenmarksnahe, periphere und intravenöse Regionalanästhesie.


Intensivstation

Zu den typischen Krankheitsbildern, die eine besondere personelle und apparative Kompetenz und Ausstattung verlangen und die von der anästhesiologischen Klinik versorgt werden gehören zum Beispiel:

  • Schwerstverletzte,
  • Mehrfachverletzte,
  • Patienten mit Erkrankungen oder Verletzungen des Kopfes und des Gehirns,
  • Unfallopfer,
  • Patienten mit Sepsis oder Sepsissyndrom,
  • Patienten mit Herz-Kreislauf-Versagen,
  • Patienten mit Lungenversagen,
  • Patienten mit Nieren- und /oder Leberversagen,
  • Patienten mit Multiorganversagen,
  • schwerwiegende Gerinnungsstörungen,
  • spezielle Gerinnungsstörungen,
  • Fälle, in denen Organersatzvervahren zum Beispiel der Leber und Nieren erforderlich sind.

Speziell ausgebildete Ärzte und Fachpflegepersonal kümmern sich rund um die Uhr vorrangig um die Aufrechterhaltung der lebenswichtigen Organfunktionen. Es werden sämtliche diagnostischen und therapeutischen Verfahren der modernen Intensivmedizin auf dem aktuellen klinisch-wissenschaftlichen Stand durchgeführt.

Das täglich gemeinsame Besprechen aller aktuellen Befunde wie etwa der Röntgenbilder mit anderen Spezialisten des Klinikums gehört zu den Besonderheiten der Intensivtherapie ebenso wie die Zusammenarbeit zwischen der Intensivpflege und dem Ärzteteam, den Physiotherapeuten, Seelsorgern und den Medizinisch technischen Assistenten. Unterrichte und die Ausbildung am Krankenbett sind ebenso unabdingbar.


Transfusionsmedizin

Zur Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Notfall-, Transfusionsmedizin und Schmerztherapie gehört auch die Blutbank mit dem Blutspendedienst Bethel, in der unter anderem die gesamte Blutgruppenserologie einschließlich Antikörperdifferenzierung durchgeführt wird. Es erfolgen alle Laboruntersuchungen, die der Sicherung der Verträglichkeit vor möglichen Blutübertragungen dienen. Darüber hinaus werden die umliegenden Kliniken bei immunhämatologischen und gerinnungstechnischen Problemfällen beraten und mit Blutbankprodukten versorgt. Ferner steht die Kompetenz von Fachärzten für Hämostaseologie zu Fragen der Gerinnungssituation zu Verfügung.

Vor geplanten Operationen wird in entsprechend gelagerten Fällen die Eigenblutentnahme durchgeführt und gemäß transfusionsmedizinischem Standard die Auftrennung der Vollblutspenden in Komponenten angeboten. Die Entnahme wird auch bei epilepsiekranken Patienten und bei Kindern ab 25 kg Körpergewicht durchgeführt.

Da eine Herstellungsgenehmigung nach dem Arzneimittelgesetz vorliegt, ist eine Eigenblutentnahme auch für Operationen außerhalb des EvKB problemlos möglich. Vom Blutspendedienst Bethel werden Fremdblutspenden zur Patientenversorgung entnommen und verarbeitet. Neben der Vollblutspende werden auch Thrombozytenspenden mit dem Zellseparator für Leukämiepatienten der Erwachsenen- und Kinderonkologie entnommen.

Sämtliche Blutprodukte unserer Blutbank sind insofern stets frisch und nur kurzzeitig gelagert. Dadurch entfallen eine Reihe der ansonsten bekannten, potentiell möglichen Risiken bei der Gabe von Blut, Blutplättchen und Blutplasma.


Wissenschaftliche Aus- und Weiterbildung für Ärzte

An der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Notfall-, Transfusionsmedizin und Schmerztherapie besteht die Möglichkeit zur Promotion sowie zur kompletten Facharzt-Weiterbildung zum:

    • Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin (60 Monate)
    • Facharzt für Transfusionsmedizin (24 Monate)

 

  • Facharzt-Zusatzweiterbildung Intensivmedizin (24 Monate)
  • Facharzt-Zusatzweiterbildung Notfallmedizin (30 Monate)
  • Facharzt-Zusatzweiterbildung Hämostaseologie (12 Monate)
  • Facharzt-Zusatzweiterbildung Palliativmedizin (12 Monate)
  • Facharzt-Zusatzweiterbildung Spezielle Schmerztherapie (12 Monate)
  • Zusatzbezeichnungen: Fachkunde Rettungsdienst

Die für Ärzte mehrfach pro Woche angebotenen Fort- und Weiterbildungsunterrichte (in einem Curriculum festgelegt) sowie die monatlich überregional und mit Beteiligung von Experten aus dem In- und Ausland abgehaltenen AINS-Kolloquien sowie Workshops und Symposien, wie z. B. die Bielefelder Intensivtage (BIT) und der Bielefelder Schmerztag (BST), sind seitens der Ärztekammer zertifiziert, je nach Veranstaltung mit einer Punktzahl von 1 bis 12.

Mit ihren wissenschaftlichen Arbeiten stellt sich die Klinik dem Meinungsaustausch mit der internationalen wissenschaftlich-ärztlichen Gemeinschaft und trägt auch damit zur Qualitätssicherung in der Patientenversorgung bei. So können stets die aktuellen Kenntnisse ihren Weg direkt an das Krankenbett finden. Veröffentlichungen in den angesehenen wissenschaftlichen Zeitschriften werden von der National Library of Medicine gelistet, und so finden sich hier auch eine Reihe betreffender Arbeiten aus der Klinik von Chefarzt Prof. Mertzlufft: Link zu den Artikeln

 

LNA, Laborkunde, Transfusionswesen, Prüfarzt, Notfallmedizin

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Informationen

Zuletzt aktualisiert am:
11.03.2021
Autor:
Prof. Dr. med. Fritz Mertzlufft
Profil erstellt am:
11.12.2015
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